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Oskar Haag - Lost Cause (CD)

Oskar Haag - Lost Cause (CD)

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Release Date: 25. September 2026

Hersteller: Sony Music Entertainment International Services GmbH, PO BOX 510, Gütersloh, DE-Germany. Link:product.safety@sonymusic.com

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Wenn man nach den ersten 14 Liedern des zweiten Albums vom österreichischen Musikers Oskar Haag nicht schon verloren ist an die Liebe im Allgemeinen und die Liebe zu solcherart Musik im Speziellen, dann greift einem spätestens „Der Kuss“ endgültig umfassend ans Herz. Dieser Schluss- und mögliche Schlüsselsong der Platte führt natürlich das gleichnamige Bild von Gustav Klimt im Titel, wie im Text. (Noch während der Besichtigung dieses weltberühmten Gemäldes fiel dem damals 18-jährigen Haag die Melodie zu diesem Lied ein!) „Give me your love and all of your fears“, und: „Give me the kiss / The one that Klimt was thinking about / Wear your flower crown / I want to paint our bodies gold.“ So und nicht anders müssen sie sein: die großen, finalen Hymnen der ganz großen Platten. LOST CAUSE, der Nachfolger von TEENAGE LULLABIES (2023), dem ersten Album des Musikers und Schauspielers Oskar Haag- jetzt immerhin schon 20 Jahre alt - ist mehr, viel mehr, als man sich von einem Album im Jahr 2026 zu erhoffen wagt. Die Welt ist in einem merkwürdigen Zustand. Gelinde gesagt. Kunst und Musik kommen ihr kaum noch bei. Das mag man zunächst durchaus als begründet empfinden. Vielleicht schon bei den ersten Takten von „Leaving Town“, dem Aufbruch und Anfang der Platte, allerspätestens nach den weiteren 52 Minuten musikalischer Katharsis sind all diese Befürchtungen wie weggefegt. Alle Qualitäten, alle Schönheit, die das Debüt so gelungen und geliebt machten - Haags Musik begeisterte weit über Österreich und den deutschen Sprachraum hinaus - finden sich im Opener, wie auf den weiteren Songs von LOST CAUSE wieder. Nur, dass sich der „young dude“ weiterbewegt hat. Er ist älter geworden, hat Erfahrungen gesammelt und all das in seine so fragile, wie zugleich starke, tragfähige und unverwechselbare Musik einfließen lassen. „Songwriting ist eine Angewohnheit“, sagt Haag und zitiert dabei, wenn auch unbeabsichtigt, Jeff Tweedy (Wilco), bloß um den Stellenwert von Musik in seinem Leben zu unterstreichen. Seine Songs sind für ihn nichts weniger als Selbstverständlichkeit und essentielles Ausdrucksmittel zugleich. Lebensbegleitende Reflexionen seiner Welt. Lieder, die einfach geschrieben und aufgenommen werden mussten, die dann weiters ruhen und liegen durften, bevor sie im gemeinsamen Prozess mit Produzent und musikalischem Gegenüber Lukas Klement ihren wunderbar warmen Sound gefunden haben. Da ist etwa der „Surf Song“- ein für sich schon außerordentliches Stück und im Februar 2026 erster Vorbote der guten Nachricht von mehr neuer Musik Oskars Haags. „I’d be a coward not to try“, singt er, und schon sah ihn jemand als Enkel von Iggy Pop auf dem Surfbrett die Wellen der Liebe reiten. Oder das epische „The Day“; den an George Harrison anmutende Gassenhauer (das muss man mal schaffen!) „Sailor & The Sea“ oder das sture, punkige „Drop Out“. Weiters das souverän arrangierte „Face“, das intim-betörende „I Wish Change Was Real“, das, uns in die Knie zwingende „Still Dressed In Gold“, für das Oskar Haag Fan Chris Martin (kein Witz jetzt) vielleicht einiges getan hätte. Oder das brutal zärtliche „Lover And His Lass“, das verdrogt-psychedelische Instrumental „Interlude“, oder, oder, oder… All diese Lieder, so unterschiedlich sie sich auch anhören und anfühlen mögen, sind ein Beweis dafür, dass Haag unermüdlich und beständig sein ohnehin schon ausdehnendes Pop-Universum weiter und weiter spannt. Ein musikalisches Universum, das dieser Songschreiber - in so jungen Jahren schon auf der Höhe seiner Selbst - verspielt und fokussiert, forschend und wissend zugleich, durchquert und besiedelt. LOST CAUSE ist irre. Und unerhört in seiner Vielfalt. Und darüber hinaus (vielleicht noch viel wichtiger) transportiert LOST CAUSE als Album auch, wie absurd und widersinnig es ist, der friedlichen, freigeistigen, bunten und diversen Generation von Oskar Haag mit Ablehnung zu begegnen. Einer Generation, aus deren Vielfalt heraus er seine Musik schöpft und damit diese zelebriert. „I can proudly state that I’m a loving man / I know these are things that you don’t understand”. Ein Album für alle, denen glücklich machender Pop endlich wieder einen Reiseführer in eine bessere Welt beschert. LOST CAUSE ist, was es ist: ZEITLOS und UNFASSBAR!
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